Die "Berkshire" von Märklin und TRIX

DIE SUPER-POWER-LOKOMOTIVE in H0

Geschichte & Vorbild

Wir befinden uns in den USA in der Mitte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die goldenen 20er Jahre versprechen durch das Wirtschaftswachstum immer größere Transportvolumen und die großen Bahngesellschaften werben um die Gunst der Kunden. Die bisher so erfolgreichen und und in großen Stückzahlen gebauten Dampflokomotiven der Bauart 2-8-2 "Mikado" kommen allmählich an ihre Leistungsgrenzen.

Da sich die Konstruktion der Mikados grundsätzlich gut bewährt hat, beginnt man bei LIMA Locomotive Works diese Lok-Type weiter zu entwickeln. Um die begrenzte Achslast einhalten zu können und dennoch einen leistungsfähigeren Kessel mit einer deutlich größeren Feuerbüchse unterzubringen, entschied man sich für den Einbau eines 2-achsigen Nachlaufdrehgestells statt der bisherigen Einzelachse. Dadurch entstand die Achsfolge 2-8-4 oder ins Europäische übersetzt 1´D2´.

Erster (Test-) Kunde für die neue Lokomotive war die B&A (Boston & Albany Railroad), damals eine Tochtergesellschaft der New York Central Railroad.

Die Tests auf der Strecke von Boston nach Albany durch die Berkshire Mountains verliefen vielversprechen und die neue Maschine erfüllte die Erwartungen voll und ganz.

Sogleich bestellten die B&A 25 Lokomotiven und der Beiname der Maschinen war geprägt: "BERKSHIRE".

Insgesamt wurden in den USA ca. 600 Lokomotiven dieses Typs in unterschiedlichen Versionen für unterschiedliche Bahngesellschaften gebaut.


Kraftpakete vor schweren Zügen

In den Jahren 1928 und 1929 entstanden insgesamt 25 Lokomotiven für die Boston & Maine Railroad (B&M) welche mit einem spezielle Oberflächenvorwärmer ausgestattet wurden. Diese als Coffin-Vorwärmer bezeichnete Konstruktion, saß auffällig vor bzw. über der Rauchkammertür und bescherte diesen Loks ein sehr speziellen und unverwechselbares Aussehen.

Als die Leistungen auf der B&A in den 40er Jahren deutlich zurückgingen, beschloss die Boston & Albany Railroad ihre Berkshire-Lokomotiven abzugeben.

Die Southern Pacific hatte als große "Class 1" Bahngesellschaft zu dieser Zeit Bedarf an starken Lokomotiven. Neubeschaffungen waren ab 1945 wegen der Kriegsausrichtung der Industrie nicht möglich und so griff man bei der B&A zu.

Mit den - für die SP typischen - jetzt silbern lackierten Rauchkammern inkl. Oberflächenvorwärmer bekamen die Maschinen nochmal ein anderes Aussehen.

Die Maschinen waren noch bis Anfang der 1950er Jahre bei der SP im Dienst und wurden dann abgestellt und recht schnell verschrottet.

Leider ist keine der Coffin-Berkshires erhalten geblieben.



Das H0-Modell

Das formneue H0-Modell von Märklin und TRIX besticht mit sehr vielen Details und vielen separat angesetzten Teilen. Die spezielle Front mit dem gewölbten Oberflächenvorwärmer ist perfekt nachgebildet und erzeugt ein außergewöhnliches Aussehen für eine Dampflokomotive.

Technisch ist das schwere Metallmodell mit vielen Funktionen ausgestattet. Neben Geräuschfunktionen wie Fahrsound, Pfeifen und vielen weiteren Sounds besitzt das Modell dynamischen Rauch und einen Pufferspeicher. Die Führerstandsbeleuchtung und die Beleuchtung der Nummerntafeln sind separat schaltbar.

Märklin Art. 37983 / TRIX Art. 25983

Gemacht für lange Züge

Die nordamerikanischen Eisenbahnen sind für lange Züge bekannt. Auch die Berkshire war in der Lage beeindruckende Zuglasten zu bewegen. ...und wenn eine Maschine nicht ausreichte, dann auch gern in Doppeltraktion!

Im Modell gibt es gleich 11 Wagen für Berkshire. Dabei sind je ein 5-Wagen-Set von Märklin und von TRIX in Angebot. Als Abschluss muss das obligatorische Caboose an den Zug. Alle Wagen sind mit vielen vielen separat angesetzten Teilen sehr fein detailliert.

Wer will verlängert den Zug beliebig um weitere Güterwagen, wie sie aus früheren Angeboten teilweise noch verfügbar sind.

TRIX Art. 24915 / Märklin Art. 45667 u. 45707

Märklin Art. 45667 / TRIX Art. 24915

Märklin Art. 45707

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